EAN-8/ EAN-13

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Herkunft und Erscheinungsjahr

Der EAN-Strichcode dient ausschließlich zur maschinenlesbaren Darstellung der Global Trade Item Number (GTIN). Erste Entwicklungen des Strichcodes begannen bereits in den 50er Jahren.

Der EAN-Strichcode ist nach ISO/IEC 15420 genormt.[1]

Verwendungszweck

Der EAN-Strichcode wird zur maschinenlesbaren Darstellung des GS1 Standards Global Trade Item Number (GTIN) genutzt. Ein Strichcode ist ein maschinenlesbarer Datenträger für die in ihm verschlüsselten Informationen.[2] Die Druckqualität von Strichcodes ist in der Norm ISO/IEC 15416 definiert.

Mit Hilfe des EAN-Strichcodes lassen sich ausschließlich Global Trade Item Numbers verschlüsseln. Der EAN-Strichcode dient folglich dazu, die GTIN maschinenlesbar darzustellen. Jeder handelsübliche Scanner ist in der Lage den EAN-Strichcode zu verarbeiten.[3]

Aktuelle Version

Nicht versionisiert.

Internationale und nationale Verwendung

Überall, wo eine GTIN automatisch erfasst und bearbeitet werden soll, ist ein Barcode erforderlich. Der EAN-Barcode findet somit internationale Verwendung. [4]

Aufbau (mit Beispielen)

EAN Barcodes setzen sich immer aus dunklen Strichen auf hellem Untergrund zusammen. Sie können in verschiedenen Größen abgebildet werden, je nach Anforderung der Druck- und Scanningprozesse. GS1 empfiehlt Mindestgrößen für eine optimale Lesbarkeit und Richtlinien für optimale Aufbringungsorte, so dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet wird. Weiterhin wird empfohlen, die Qualität der Barcodes nach ISO/IEC 15416 zu überprüfen. [5]

Man unterscheidet zwei Strichcodesymbolformate:[6]

  • das 13-stellige EAN-Symbol
Abbildung 1: EAN-Symbol 13-stellig


  • das 8-stellige EAN-Symbol
Abbildung 2: EAN-Symbol 8-stellig


Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale des EAN-Symbols erläutert:[7]

  • EAN-13 besitzt 12 Nutzzeichen
  • EAN-8 besitzt 8 Nutzzeichen
  • Zwei Hälften mit je einem Randzeichen und einem gemeinsamen Mittelzeichen
  • Verschlüsselung der GTIN-Nummer in der linken Symbolhälfte.

Ein Nutzzeichen besteht aus 7 Modulen, die zwei Striche und zwei Zwischenräume bilden. Der EAN-Barcode wird entweder direkt bei der Produktion aufgedruckt oder nachträglich mittels Haftetikette auf das Produkt geklebt.[8]

Lizenzkosten

Im GS1-Comlete Paket ist die Nutzung von EAN-Barcodes enthalten.[9]

Einzelnachweise

  1. GS1 Germany. Auto-ID-Kompendium. GS1 Germany GmbH, Köln, 2009
  2. Prozeus, Identifikationsstandards; Einzigartiger Genuss - mit GTIN und Strichcodes. Abgerufen am 24. Januar 2013 von http://www.gs1-germany.de/fileadmin/gs1/best_practices/einzigartiger_genuss_mit_gtin_und_strichcodes.pdf
  3. GS1 Germany. Auto-ID-Kompendium. GS1 Germany GmbH, Köln, 2009
  4. GS1 Germany. [Online] kein Datum. Abgerufen am 23. Januar 2013 von http://www.gs1-germany.de/gs1-standards/barcodesrfid/ean-barcode/
  5. GS1 Germany. Abgerufen am 24. Januar 2013 von http://www.gs1-germany.de/common/downloads/gs1_tech/2017_strichcodequalitaet_sd.pdf
  6. GS1 Germany. Auto-ID-Kompendium. GS1 Germany GmbH, Köln, 2009
  7. GS1 Germany. Abgerufen am 23. Januar 2013 von http://www.gs1-germany.de/gs1-standards/barcodesrfid/ean-barcode/
  8. GS1 Germany. Auto-ID-Kompendium. GS1 Germany GmbH, Köln, 2009
  9. GS1 Germany. Abgerufen am 23. Januar 2013 von http://www.gs1-germany.de/gs1-standards/barcodesrfid/ean-barcode/