BPMN

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Herkunft und Erscheinungsjahr

Die Entwicklung vom BPMN wurde 2002 vom IBM-Mitarbeiter Stephan White angeregt. Zwei Jahre später 2004 wurde die erste Version 1.0 veröffentlicht. Seit 2005 wird die Business Process Model and Notation von der OMG (Object Management Group) weiterentwickelt und gilt daher als Standard der OMG.[1]

Verwendungszweck

Mit BPMN kann man Supply-Chain-Management Prozesse so darstellen, dass die weniger routinierte Seite der Fachabteilung die Beschreibungssprache lesen und deuten kann, die Modellierung aber auch den Ansprüchen der IT-Abteilung gerecht wird. Somit können alle Beteiligten die vorgegebene Prozessdefinition gleichermaßen interpretieren. Dies steigert die Effizienz, da durch die klaren Zuständigkeiten und Abläufe eine Mehrfach-Arbeit vermieden wird. Eine verständliche Kommunikation zwischen verschiedenen Fachabteilungen und eine bessere Verarbeitung von Informationen durch Schnittstellen wird daher gewährleistet. Bestehende Prozesse können optimiert bzw. neu strukturiert werden.[2] Zudem wird BPMN, wegen seiner verständlichen Darstellung immer häufiger auch für die Modellierung von Geschäftsprozessen genutzt.

Aktuelle Version

Im September 2013 wurde die Version 2.0 durch die aktuelle Version 2.0.1 abgelöst. [3]

Internationale und nationale Verwendung

Die Modelliersprach BPMN findet weltweit durch seine einfache Anwendung immer mehr Anhänger. Vorteile dieser Sprache gegenüber anderen Modelliersprachen ist das intuitive Verständnis der Tools für Personen, die keinen regelmäßigen Umgang mit Prozessmodellierungen aufweisen. Daher wird die BPMN nicht nur für das Modellieren von Softwareanwendungen genutzt, sondern findet vermehr Anwendung in der Modellierung von Geschäftsprozesse. [4]

Aufbau (mit Beispielen)

Eine BPMN besteht aus einzelnen Symbolen, die sich in Kategorien gruppieren lassen. Die Kategorien werden „BPMN-Basiselemente“ genannt. Die fünf wichtigsten Kategorien sind

  • Flussobjekte
  • Verbindende Objekte
  • Daten
  • Artefakte
  • Swimlanes


Jede der Kategorien beinhalten zudem noch Objekte, die nachfolgend aus der Version 2.0 aufgelistet

Abbildung 1: Symbole BPMN

Um sich ein Bild eines fertigen BPMN machen zu können, wird hier ein Beispiel eines „Recrutings-Prozess“ dargestellt.

Abbildung 2: Beispiel einer BPMN-Modellierung

Lizenzkosten

Durch die Nutzung von BPMN entstehen keine Lizenzkosten, jedoch werden für die BPMN-Modellierung Programme benötigt, die in nur einzelnen Versionen kostenlos zur Verfügung stehen. Für den professionellen Gebrauch muss dagegen auf kostenpflichtige Programme zurückgegriffen werden.

Einzelnachweis

  1. Labun, Eugen. Eugen Labun. Abgerufen am 25. Februar 2013 von http://labun.com/
  2. Rüdiger Ebel, Gregor Münster. Beschreibung und Analyse von BPMN 2.0. Abgerufen am 25. Februar 2013 von http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Beschreibung_und_Analyse_von_BPMN_2.0#cite_note-drawehn2010-16-16
  3. OMG. Business Process and Notation (BPMN). Abgerufen am 25. Februar 2013 von http://www.omg.org/spec/BPMN/
  4. Allweyer, Prof. Dr. Thomas. Durchgängie Methodik zum Einsatz von BPM-Technologien. Abgerufen am 25. Februar 2013 von http://www.kurze-prozesse.de/2011/01/27/durchgangige-methodik-zum-einsatz-von-bpm-technologien/